Lernen mit Lieblingsmusik

Zum Semesterende eine frohe Botschaft für Studenten und Schüler: Wer beim Lernen lautstark die Musik aufdreht, muss nicht befürchten, dass der Geräuschpegel seine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit beeinflusst – so lange es die Lieblingsmusik ist. Das zumindest behauptet eine Studie der TU Dortmund.

Wach sind nur die Geister

So lange es die Lieblingsmusik ist, beeinflusst Beschallung nicht negativ den Lernerfolg - auh Heavy Metal, wie dieser Black Sabbath-Song bildet da keine Ausnahme. Foto: Hückelheim

Musikwissenschaftler der Technischen Universität unterzogen 88 Schüler über mehrere Wochen hinweg einem Test. Sie konfrontierten die 15 bis 17 Jahre alten Jugendlichen einer Gesamtschule abwechselnd mit Intelligenz- (CFT-Test) und Konzentrationsaufgaben. Jeweils einer der beiden Tests musste mit, einer ohne Musik gelöst werden.

Das Ergebnis: Die Konzentration nimmt durch die Musik nicht ab. Grund dafür könnte nach Ansicht der Forscher die Allgegenwärtigkeit von Musik in der Umwelt der Jugendlichen sein –  verursacht durch die Massenmedien als neues Phänomen der letzten 20 Jahre. Musik werde von den jugendlichen Konsumenten noch nicht einmal als Hintergrundmusik wahrgenommen.

Wer sich also noch jugendlich fühlt und sich den letzten Klausuren des alten Semesters gegenübersieht, kann beruhigt die Kopfhörer aufsetzen und laut aufdrehen.

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