Nach Parlament-Sturm in Kabul: Taliban-Kämpfer tot

Am frühen Montagmorgen ist es in der afghanischen Hauptstadt Kabul zu einer folgenschweren Explosion gekommen. Die radikal-islamische Taliban stürmte das Parlamentsgebäude und brachte Sprengstoff vor dem Gebäude zur Detonation. Alle sieben Angreifer wurden getötet, teilte das Innenministerium mit. 18 Zivilisten wurden bei dem Angriff verletzt.

Die Täter verschafften sich Zutritt zum Gebäude, als gerade der neue Verteidigungsminister Afghanistans eingeführt wurde. Die Abgeordneten, die sich zum Zeitpunkt des Anschlags im Parlament befanden, konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Vor dem Parlament hatte sich einer der sieben Angreifer mit einem Auto in die Luft gesprengt. Die weiteren Taliban-Kämpfer seien von den Sicherheitskräften erschossen worden, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Auf TV-Bildern soll zu sehen sein, wie große Rauchschwaden aus dem Regierungsgebäude austraten.

Zum Zeitpunkt des Anschlags soll ein Talibansprecher via Twitter verkündet haben, dass heftige Gefechte im Gange seien und das Parlamentsgebäude unter schwerem Angriff umstellt sei. Laut ARD-Informationen haben die Terroranschläge in Kabul seit dem Ende des NATO-Kampfeinsatzes im Dezember zugenommen.

 

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