RUB: Tagung über Kulturgeschichte der DDR

Bochum. Um die Erforschung der DDR-Kultur geht es vom 23. bis 25. Mai auf einer Tagung der Ruhr Universität Bochum. Experten aus dem In- und Ausland ehren den Bochumer Germanisten Paul Gerhard Klussmann, der 30 Jahre lang den Dialog über die Kulturgeschichte der DDR maßgeblich mitgestaltet hat und in diesem Jahr 90 Jahre alt wurde. Für alle Interessierten wird es zwei öffentliche Veranstaltungen geben.

Der Dichter Uwe Kolbe lädt am 23. Mai um 20 Uhr zu einer Lesung im Wald- und Golfhotel Lottental in der Grimbergstraße 52a. Am 24. Mai findet ab 11:50 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Nationalkultur und Kulturnation“ unter der Leitung des Literaturwissenschaftlers Harro Müller-Michaels statt, und zwar in der Ruhr-Universität, Raum GB 04/413.

Seit 1990 haben sich anhand der Kultur Grundsatzkonflikte um die Bewertung der DDR entzündet. Im Zentrum stehen vor allem die Fragen, wie weit die Kultur dem Machtapparat der SED-Diktatur unterworfen war und wie es um die Autonomie der Künstler bestellt war.

Die Konferenz will die umfassende kulturhistorische Forschung zur DDR behandeln. Förderer der Veranstaltung sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Gesellschaft der Freunde der RUB e.V.

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