Zeltstadt in Duisburg soll verschwinden

Duisburg. Die Zeltkolonie auf einem Fußballplatz im Norden von Duisburg soll Ende Oktober abgebaut werden. Das teilte Oberbürgermeister Sören Link beim „Runden Tisch Asyl“ am Montagabend (20.10.2014) mit.

Das Rote Kreuz hatte die weißen Zelte im Duisburger Stadtteil Walsum errichtet. Die Stadt wollte dort etwa 150 Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern unterbringen. Bis jetzt war in der Zeltstadt allerdings noch niemand eingezogen – und das soll nun auch nicht mehr geschehen. Der „Runde Tisch“ – ein Zusammenschluss aus Wohlfahrtsorganisationen und Bürgerverbänden – sieht dies als klares Signal gegen „populistische Stammtischparolen von rechts“, heißt es in einer  Pressemitteilung.

Laut OB Link sei es „ein gutes Signal“, dass die Zelte nicht gebraucht werden. Die im „Runden Tisch“ vertretenen Wohlfahrtsorganisationen und Bürgerverbände hatten Wohnraum angeboten. Für Link genüge dies, um die Zelte zu ersetzen. Der Oberbürgermeister bezeichnete die Unterbringungssituation der Flüchtlinge aber weiterhin als „angespannt“.

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