DUE: Ruhr-Unis bilden neuen Forschungsrat

Die Universitäten in Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen haben als Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) einen neuen, standortübergreifenden Forschungsrat geschaffen. 15 Wissenschaftler der drei Universitäten gehören dem neuen Gremium an. Am 17. Oktober kamen die Mitglieder zur ersten Sitzung zusammen. Ziel ist es die Forschung im Ruhrgebiet zu stärken und Forschungskooperationen der drei Standorte auszubauen.

Die UAMR ist mit 100.000 Studierenden, 1300 Professoren, mehreren hundert Studiengängen und über 20 gemeinsamen Projekten einer der größten Hochschulverbünde Deutschlands. Das Potenzial sei jedoch gerade in der Forschung noch nicht ausgeschöpft, heißt es in einer Pressemitteilung. Daher soll der UAMR-Forschungsrat neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit erarbeiten.

Konkret wird der Forschungsrat gemeinsame Initiativen zur Einwerbung von Sonderforschungsbereichen unterstützen, die Zusammenarbeit einzelner Fakultäten und Fächer intensivieren und Forschungsschwerpunkte ausloten. Außerdem soll es eine engere Abstimmung bei Berufungen von Professoren und insgesamt mehr gemeinsame Berufungen in der UAMR geben. Auch wird sich der Forschungsrat übergreifenden Promotionsprogramme widmen und dabei helfen, sich bei der Anschaffung von Großgeräten besser untereinander zu koordinieren.