Portrait: Im Stadtkind-Essen von der Uni abschalten

In direkter Nachbarschaft zum Campus Essen hat vor einem halben Jahr das Stadtkind-Essen seine Türen geöffnet. Das außergewöhnlich und künstlerisch eingerichtete Lokal soll vor allem Treffpunkt für junge Kreative sein. Alles erscheint ein wenig skurril.

von Britta Pfeiler

Für alle, die dem Essener Campus mal kurz entfliehen wollen, bietet das Stadtkind-Essen einen Platz. Foto: Privat

Für alle, die dem Essener Campus mal kurz entfliehen wollen, bietet das Stadtkind-Essen einen Platz. Foto: Privat

So hängen Fotografien neben einem mit Duftbäumen behängten Hirschgeweih. In den Ecken findet man übereinander gestapelte Fernseher und eine Popcorn-Maschine. Hier verbindet sich alter Kneipencharackter mit modernem Loungecharme. „Das gute daran selbstständig zu sein ist, das man seine eigenen Ideen verwirklichen kann, ohne Einschränkungen durch andere“, sagt Inhaber Alexander Tillmann (26). Diese Einstellung spiegelt sich in Ausstattung und Programm wider. Als Kombination aus Café, Bar und Club bietet das Stadtkind-Essen eine neue Alternative zum bestehenden Szene-Kiez. Neben dem Angebot im Barbereich soll auch die Möglichkeit zum Tanzen und Kultur tanken geboten werden.

Open desks und Poetry slam

So wird im Juni der hauseigene Club eröffnet werden. Das Musikkonzept reicht von Indie bis hin zu elektronischer Tanzmusik. In diesem Rahmen bietet das Stadtkind auch Amateuren die Möglichkeit sich musikalisch zu verwirklichen. Jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat können  beim „Open desks“  ambitionierte Musikliebhaber ihre Qualitäten als DJ beweisen.

Foto: Privat

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Doch diese Aktion stellt erst den Beginn des Angebotes dar, was den Besucher in Zukunft erwarten wird. An Ideen mangelt es Alexander Tillmann nicht: „Ich habe eine ganze Liste von Projekten, die ich umsetzen möchte“. So soll das Stadtkind neben einer alternativen Szenebar auch zum kulturellen Treffpunkt werden. In Planung sind unter anderen die Einführung von Film-Abenden, Lesungen und Poetry Slams. Weiter kann man auch die WM 2010 hier verfolgen.

Wöchentlicher Chili-Tag

Bis alle Ideen umgesetzt und der Club eröffnet ist, gibt es aber täglich die Möglichkeit sich in besonderer Atmosphäre mit Freunden und Kommilitonen auf Kaffee und Bier zu treffen. Außerdem steht auch ein kleines Speisenangebot zur Verfügung, das  mit einem wöchentlichen Chili-Tag ergänzt wird. „Für Vegetarier gibt’s dann eine Variante mit Tofu“, hebt Alexander Tillmann hervor. Vor allem bietet das Stadtkind-Essen: Raum für Individualität.

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2 Kommentare zu “Portrait: Im Stadtkind-Essen von der Uni abschalten”

  1. Essen - Blog - 21 Jun 2010

    [...] Das Stadtkind-Essen macht Lust auf mehr [...]

  2. Siu Sing

    Schöner Laden mit ausgefallen Challenges! Tolle Atmosphere, tolle Stimmung!

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