Über 2.000 gegen Pegida in Duisburg

Zum ersten Mal hat es am Montag, 19. Januar, auch im Ruhrgebiet eine Pegida-Demonstration gegeben. In Duisburg demonstrierten nach Angaben der Polizei 600 Menschen. Mehr als 2.000 stellten sich ihnen entgegen. Auch in anderen Städten in NRW protestierten Zehntausende gegen Pegida.

Als Zeichen gegen die Pegida-Demonstranten blieben die Lichter an vielen öffentlichen Gebäuden in Duisburg aus. Die Pegida-Aktivisten treten für dieselben Themen wie die Demonstranten in Dresden ein. Laut Polizei seien unter den Demonstraten auch aggressive Hooligans gewesen. Unter den Gegendemonstranten habe es auch Linksautonome gegeben. Sie verletzten nach Angaben der Behörden vier Polizisten. Die Organisatoren der Pegida-Demo planen ähnlich wie in Dresden wöchentliche Proteste.

In Düsseldorf gibt es bereits seit mehreren Wochen „Dügida“-Demonstrationen. In dieser Woche schätzte die Polizei die Zahl der Demonstranten auf nur noch 160. Eine Woche zuvor waren es noch rund 350 gewesen. Auch in der Landeshauptstadt demonstrierten mehr als 1.000 Menschen gegen Dügida. In Bielefeld gingen mehr als 10.000 auf die Straße. Unter dem Motto „Bielefeld ist bunt und weltoffen“ sprachen sie sich gegen Islamhass und Fremdenfeindlichkeit aus, obwohl in Bielefeld gar keine Pegida-Demonstration geplant war.

In Dresden, wo die Pegia-Demonstrationen ihren Ursprung nahmen, galt an diesem Montag ein Versammlungsverbot. Die Polizei hatte Hinweise auf einen Anschlag. Sowohl Pegida- als auch Gegendemonstranten mussten zu Hause bleiben.

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