StuPa-Wahl in Bochum: Naturwissenschaftler haben die Nase vorn

Neues Jahr, neues Parlament: Die Studierenden in Bochum konnten wieder ihre Vertreter für ein weiteres Jahr Hochschulpolitik wählen. Außerdem wurde in einer Urabstimmung über zwei Projekte des AStA abgestimmt – das Metropolrad und die Theaterflat. Die Studierenden haben sich für beides entschieden.

Bochum. 6139 Studierende haben ihre Stimme abgegeben, teilte die Wahlleitung mit: Mit 14,57 Prozent lag die Wahlbeteiligung zwei Prozentpunkte höher als noch 2013. Mit 22 Prozent aller Gesamtstimmen erlangte die “Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure” mit acht Sitzen die Mehrheit im Parlament. Als zweitstärkste Partei, mit 15,52 Prozent und sechs Sitzen, stellte sich die “Linke Liste” heraus. Die “Jungen Sozialisten” und die “Grüne Hochschulgruppe” schließen mit jeweils fünf Sitzen die Führungsriege : Alle übrigen angetretenen Parteien erlangten entweder einen oder zwei Sitze. Vom 13. bis 17. Januar 2014 konnten die Bochumer Studierenden das 47. Studierendenparlament wählen. Im Februar trifft sich das neue Parlament zum ersten mal.

Parallel zur StuPa-Wahl waren die Studierenden aufgerufen, noch zwei weitere Kreuzchen zu machen: In einer Urabstimmung sollte über die Fortführung der Projekte “Metropolrad” und “Theaterflat” abgestimmt werden. Hinter dem Projekt “Metropolrad” verbirgt sich eine Kooperation des ASTA mit der nextbike gmbh. Seit dem Sommersemester 2013 können RUB-Studierende für jeweils 60 Minuten am Stück kostenlos Räder von metropolradruhr nutzen. Dauert die Fahrt länger als 60 Minuten, werden 50 Cent pro halbe Stunde und höchstens 5 Euro für eine 24-Stunden-Fahrt berechnet. Mit der Theaterflat können Studierende alle Vorstellungen des Schauspielhaus Bochum kostenfrei besuchen. Die vom ASTA initiierten Projekte kommen anscheinend gut an: 58,71 Prozent der Wähler stimmten für das Projekt “Metropolrad” und sogar 79,06 Prozent sprachen sich für eine Aufrechterhaltung der Theaterflat aus.

 

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