Radeln durch Dortmund

Die sich auf dem Radweg tummelnden BVBler hinter sich, haben Radfahrer nun auch nicht viel mehr Platz. Eine dünne, gestrichelte Linie markiert den Radweg. Zwischen parkenden und fahrenden Autos: Die Radfahrer. Sie sind ein bisschen verloren dort – ein roter Untergrund und mehr Radfreiheit täten hier gut.

Nur eine gestrichelte Linie trennt an der Lindemannstraße Radfahrer von Autos.

Ja, es gibt solche Ampeln extra für Radfahrer, die dem Radler mehr Zeit verschaffen. Die an der Möllerbrücke ist aber auf dem Irrweg: Gleichzeitig mit der Ampel für Autofahrer wird sie grün, gleichzeitig wieder rot. Radfahrerfreundlich sieht anders aus.

Die Radfahr-Ampel schaltet gleichzeitig mit der normalen. Das macht keinen Sinn.

An der Möllerbrücke stehen die Fußgänger unbehelligt auf dem Radweg. Der ist zwar extra rot – hilft aber nichts, wenn die Ampel direkt davor auch rot zeigt. Keine gute Lösung für die Radwegführung.

Signalrot: Die Ampel ist rot, dagegen kommt das Rot des Radweges nicht an.

Dortmund, ein Fahrradfahr-Alptraum? Bis jetzt sieht alles danach aus.

Doch es geht auch stressfrei…

1 Comment

  • Philipp sagt:

    Dass Radwege ständig zwischen Fahrbahn und Fußweg wechseln, ist leider in ganz Deutschland so. Die Theorie, den Radverkehr vom Kfz-Verkehr zu trennen ist zwar seit den 80ern überholt, wird aber immer noch angewendet. Es wäre mal interessant, was die Raumplaner dazu sagen?
    Alles in allem finde ich aber, dass man in Dortmund relativ gut voran kommt, wenn man bestimmte Radwege einfach meidet und auf der Straße fährt. Glücklicherweise wurde in den letzten Jahren auch an vielen Stellen die Benutzungspflicht abgeschafft (kein blaues Radweg-Schild mehr).
    Der ein oder andere Autofahrer mag das nicht kapieren, da muss man sich ein dickes Fell zulegen 😉

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