Radeln durch Dortmund

Auf zwei Rädern, 50 Zentimeter vom fahrenden Auto enfernt, Fußgänger mitten auf der Spur, ein parkendes Auto versperrt den Weg. 2005 erhielt Dortmund beim Fahrradklima-Test des Deutschen Fahrradclubs (ADFC) die Durchschnittsnote 3,98. Knapp bestanden also. Jetzt ruft der ADFC zum neuen Fahrradklima-Test auf. Ist Dortmund wirklich ein Radfahr-Alptraum?

Dortmunds Radwege - ein Traum für Radfahrer? Meterweit haben sie hier freie Bahn... noch. Fotos: Julia Neumann

Tour: Uni – Innentadt. Sechs Minuten mit der S1 – auch mal 10, mal 20 Minuten oder gar nicht. Eine Stunde zu Fuß – für Hochleistungssportler. 15 Minuten mit dem Auto – für wohlhabende Studenten und ambitionierte Parkplatz-auf-Anhieb-Finder. 20 Minuten mit dem Fahrrad. Lockerleicht den Hintern trainieren und stressfrei in die Innenstadt radeln. Das Fahrrad, ein Traum und Retter für Bahnverpasser. 3,98 –  eine überprüfbare Zahl für einen persönlichen Fahrradklima-Test.

Wir wollen wissen: Wie leicht kommt man auf seinem Rad durch Dortmund?

1 Comment

  • Philipp sagt:

    Dass Radwege ständig zwischen Fahrbahn und Fußweg wechseln, ist leider in ganz Deutschland so. Die Theorie, den Radverkehr vom Kfz-Verkehr zu trennen ist zwar seit den 80ern überholt, wird aber immer noch angewendet. Es wäre mal interessant, was die Raumplaner dazu sagen?
    Alles in allem finde ich aber, dass man in Dortmund relativ gut voran kommt, wenn man bestimmte Radwege einfach meidet und auf der Straße fährt. Glücklicherweise wurde in den letzten Jahren auch an vielen Stellen die Benutzungspflicht abgeschafft (kein blaues Radweg-Schild mehr).
    Der ein oder andere Autofahrer mag das nicht kapieren, da muss man sich ein dickes Fell zulegen 😉

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