TU Dortmund stellt sich auf der Weltausstellung vor

Die TU Dortmund stellt sich gemeinsam mit den Universitäten Köln und Münster vom 20. bis 25. September auf der EXPO in Schanghai vor. In ihrem Ausstellungscontainer stellen sie so genannte „Mega-Challenges“ in den Fokus – also Aufgaben, die nur global gelöst werden können. Die Fakultät Raumplanung der TU steuert dazu Raumplanungskonzepte für Ballungsräumen der Zukunft bei.

von links: Julia Pehle und Anna-Julia Toll vom Akademischen Auslandsamt stellen zusammen mit Prorektor Prof. Walter Grünzweig und Dr. Alexandra Hill von der Fakultät Raumplanung den Beitrag der TU Dortmund für die EXPO in Shanghai vor. Foto: TU Dortmund

Julia Pehle (v.l.) und Anna-Julia Toll vom Akademischen Auslandsamt stellen mit Prorektor Prof. Walter Grünzweig und Dr. Alexandra Hill von der Fakultät Raumplanung das Projekt vor. Foto: TU Dortmund

Ressourcenknappheit, Klimaveränderungen und Demographie: Die Dortmunder Forscher konzentrieren sich im Science-Container vor dem deutschen Pavillon auf das Ruhrgebiet als „urbanes Laboratorium“, in dem  Konzepte für den Strukturwandel entwickelt wurden. Sie stellen in Schanghai vor allem die Neunutzung von brachliegender Alt-Industrie vor.

Denn dem Ruhrgebiet komme innerhalb der nachhaltigen Raumentwicklung eine besondere Rolle zu, betont Dr. Alexandra Hill von der Fakultät Raumplanung. Nach dem Niedergang der Kohle- und Stahlindustrie habe ein Strukturwandel begonnen, den die Region erfolgreich gemeistert habe. Der Grund dafür sind die bereits sehr frühen Planungen für die Entwicklung der Region. So hätten der heutige Regionalverband Ruhr (RVR) und seine Vorgänger schon seit 1920 eine aktive Rolle in der räumlichen Gestaltung des Ruhrpotts gespielt.

Und so haben sowohl der Phoenix-See, als auch das Dortmunder U und Zeche Zollverein in einem Video-Clip ihren Platz gefunden, der über die gläsernen Wände des von außen begehbaren Science-Containers flimmert. In die Tiefe gehen die Informationen nicht. „Wir haben uns auf eine knappe, grafisch-visuelle Präsentation beschränkt“, sagt Dr. Alexandra Hill. Schließlich würden etwa 25.000 bis 40.000 Besucher jeden Tag am deutschen Pavillon „vorbeigeschleust“. Da bleibe keine Zeit für allzu tiefe Information.

Federführend bei der Gestaltung des Containers, der den Wissenschaftsstandort NRW am deutschen Pavillon repräsentiert, war die Universität Köln. Sie präsentiert ihre Forschung unter dem Namen „Understanding Aging“. Dabei geht es um die molekularen Ursachen von Alterungsprozessen. Die Kölner Forscher wollen Therapien gegen Krankheiten entwickeln, die mit dem zunehmenden Alter eines Menschen auftreten.  Das dritte Thema  im Science-Container kommt von der Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Unter dem Titel „Future Energy“ erforschen sie umweltfreundliche Alternativen zu Verbrennungsmotoren.

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