Professor soll Studenten geschlagen haben

Ein Geschichtsprofessor der Ruhr-Universität Bochum soll – wie die Ruhr Nachrichten berichten – einen Studenten geschlagen haben. Während des Bildungsstreiks hätten protestierende Studenten am Dienstag ein Seminar des Professors gestürmt und die Anwesenheitsliste entwenden wollen. Der Student, der die Anwesenheitsliste in seinen Besitz brachte, wurde laut Bochumer Asta vom Professor geschlagen. Dafür gebe es mehrere Zeugen.

Der Professor weist den Vorwurf entschieden zurück. Es habe zwar ein Gerangel um die Liste gegeben, ein gezielter Schlag ins Gesicht sei aber mit Sicherheit nicht erfolgt. „Bei dem Gerangel weiß ich nicht mehr genau, was passiert ist. Aber an eine derartige Gewaltanwendung hätte ich mich sicher erinnert“ sagte der Wissenschaftler den Ruhr Nachrichten. Der Asta überlege, ob er Strafanzeige gegen den Professor stellt. RUB-Pressesprecher Josef König habe bestätigt, dass es einen Vorfall gab, wolle sich aber nicht näher äußern, außer dass zunächst eine Ombutsperson als Streitschlichter eingesetzt werde.

Darstellung des  Protestkomitees für Studiengebühren

1 Comment

  • Ricarda Simon sagt:

    Sollte der Prof. wirklich geschlagen haben muss er seinen Job verlieren. Selbst durch seine alberne Aktion wie dem Klauen einer Anwesenheitsliste sollte er sich nicht provozieren lassen.
    Hätte er ihnen doch die Liste geben sollen und danach eine neue aufstellen lassen. Das wäre eine intelligente Lösung gewesen. (Wobei die Sache mit der Anwesenheitsliste beim Bildungsstreik eh nicht sein müsste.) Trotzdem: Sich mit Studis zu streiten ist albern.

      Zitat:  Antwort:

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