Wissenschaftsministerin an der TU

Dortmund. Die sieben NRW Graduate Schools der ersten Stunde haben am Freitag (18.11.) ihr zehnjähriges Bestehen mit einer Podiumsdiskussion an der TU Dortmund gefeiert. Auch Wissenschaftsministern Svenja Schulze (SPD) nahm an der Diskussionsrunde teil. Die NRW Graduate Schools fördern ausgewählte Nachwuchsforscher bei der Promotion.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hatte im Jahr 2001 das Programm aufgelegt, um die strukturierte Doktorandenausbildung zu etablieren. Damals setzten sich sieben NRW Graduate Schools in einem Wettbewerbsverfahren durch. Bis dato gab es für die meisten Doktoranden nur den Doktorvater als Kontaktperson. Die Graduate Schools versuchen, einen interdisziplinären Blick über den Tellerrand zu ermöglichen. Zwischenprüfungen sollen dafür sorgen, dass bis zur Promotion möglichst keine Zeit verloren wird. Die Graduiertenschulen suchen weltweit nach den talentiertesten Köpfen in ihren jeweiligen Gebieten und entscheiden in strengen Auswahlverfahren, wer dabei sein darf.

Als Erfolg zählt der Besuch des Dalai Lama in NRW  im Jahr 2007, der auf Einladung der Graduate Schools nach NRW kam und mit den Teilnehmern über Ethik und Wissenschaft diskutierte. Die NRW-Graduate Schools nehmen jedes Jahr ungefähr 100 neue Anwärter auf. Insgesamt haben schon 450 Doktoranden das Programm durchlaufen.

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