RUB: Forschungsprojekt über religiöse Symbole

Bochum. Eine europäische Forschergruppe untersucht in den kommenden drei Jahren, welche Rolle Symbole im öffentlichen Raum spielen. Bei dem Projekt „Iconic Religion“ ist auch das Bochumer Centrum für Religionswissenschaftliche Studien beteiligt.

Bei dem Projekt schließen sich Wissenschaftler aus Bochum, Großbritannien und den Niederlanden zusammen. Für ihr Vorhaben erhalten sie ein Fördergeld von einer Million Euro vom Netzwerk für Geisteswissenschaften im europäischen Raum (HERA). Das Projekt startet in der zweiten Jahreshälfte.

Die Wissenschaftler wollen in den drei Städten Berlin, London und Amsterdam untersuchen, welche Struktur religiöse Bilder und Zeichen in den unterschiedlichen Metropolen haben. Professor Volkhard Krech vom Bochumer Centrum für Religionswissenschaftliche Studien ist mit seinem Team für Berlin verantwortlich. Die Untersuchung in Amsterdam und London leiten die Professorinnen Kim Knott von der Universität Lancaster und Birgit Meyer von der Universität Utrecht.

Voraussichtlich 2016 werden die Wissenschaftler ihr Projekt in einer Fotoausstellung zur Schau stellen. Die Ausstellung organisiert Susanne Lanwerd, Spezialistin für Religionsästhetik und Präsentation von religiösen Inhalten. Stationen der Wanderausstellung sind Bochum, Berlin, Amsterdam sowie London.

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