NRW-Studenten jobben am meisten

Kaum ein Student kann allein von der finanziellen Unterstützung seiner Eltern leben. Deshalb muss ein Nebenjob her. Ob als Kellner, als Aushilfe im Büro oder im Einzelhandel: In NRW sind rund 70 Prozent der Studenten nebenher berufstätig.

Im Bundesdurchschnitt sind es übrigens nur 63 Prozent. Das geht aus aktuellen Zahlen der Arbeitsgemeinschaft der Studentenwerke NRW hervor. 85 Prozent  werden von ihren Eltern unterstützt und zwar mit durchschnittlich 474 Euro. Im Schnitt kommen die doppelbelasteten Studenten bei einem Stundenlohn von rund zehn Euro auf 886 Euro im Monat. Immerhin 52 Euro mehr als noch 2009. „Trotz dieser positiven Entwicklung sollte nicht vergessen werden, dass 20 Prozent aller Studierenden in NRW ihren Lebensunterhalt mit weniger Geld, als dem von der Rechtsprechung als angemessen angesehenen Bedarfssatz von 670 Euro bestreitet“, so der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft, Günther Remmel in einer Pressemitteilung. Etwas mehr als zehn Stunden arbeitet ein Student pro Woche, mehr als 33 Stunden nimmt laut Umfrage das Studium selbst in Anspruch. Die fleißigsten Jobber kommen übrigens aus Köln, Wuppertal und Duisburg.

 

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