Anschlag auf Dortmunder Piraten-Büro

Schreck für die Dortmunder Piraten: Ein Wahlkreisbüro der Partei ist in der Nacht zu Dienstag attackiert worden. Die Partei vermutet einen Einschüchterungsversuch Rechtsextremer hinter dem nächtlichen Angriff. Die Scheiben des Büros an der Märkischen Straße wurden zerstört, offenbar eingeschossen.

Es ist eine verdächtige E-Mail aufgetaucht, die mit der Attacke im Zusammenhang stehen könnte. Laut Meldung der Ruhr Nachrichten sei in dieser Mail von einer „letzten Warnung“ die Rede. Es werde „zurückgeschossen“. Wie Ingo Schneider, Pressesprecher der Piratenfraktion im Landtag NRW, mitteilt, handele es sich hierbei um ein „Bekennerschreiben“ der verbotenen Neonazi-Gruppierung „Nationaler Widerstand Dortmund“ (NWDO).

Die Piraten engagieren sich in Dortmund offen gegen Rechtsextremismus. Dahinter vermutet der Abgeordnete Hanns-Jörg Rohwedder das Motiv der Kriminellen. „Die feigen Täter schüchtern uns nicht ein, sondern bestärken uns in unseren antifaschistischen Aktivitäten“, heißt es in einem Pressestatement der Partei. Die Ermittlungen des Staatsschutzes laufen. 

2 Comments

  • Andreas sagt:

    Ich finde es auch sowas von unverständlich und kann es nicht begreifen wie manche Menschen ticken. Aber in der gesamten Menschheit war es schon immer so und es wird sich wohl auch nie ändern!

  • Cassandra sagt:

    Unverständlich, das manche Menschen ihren groll gegen die Meinung eines anderen mit Gewalt zum ausdruck bringen müssen.
    Diese Menschen sind wohl nicht in der Lage mit geistigen Argumenten ihre Meinung zu kräftigen, da brauch es hohle gewalt…

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