Kino: Mission Impossible 4

Fans der Serie werden es sehnsüchtig erwartet haben. Heute (15.12.) kommt der Vierte Teil der Mission Impossible Reihe mit dem griffigen Zusatz Phantom Protokoll in die Kinos. Wieder einmal hat Tom Cruise in der Rolle des Ethan Hunt eine beinahe unmögliche Mission zu meistern: Die Rettung der Welt vor dem Atomkrieg. Der Haken: Hunts Organisation, die Impossible Mission Force (IMF) gibt es nicht mehr. Er und sein Team sind auf sich allein gestellt, wenn es gilt die Welt zu retten.

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Immer adrett gekleidet: Tom Cruise als Ethan Hunt. Fotos und Teaserfoto: Paramount Pictures Germany

Ein drohender Atomkrieg. Lange Zeit nach dem kalten Krieg ein eher ungewöhnliches Szenario. Außer, der halbe Kreml fliegt in die Luft und die USA sollen Schuld sein, genauer gesagt: Ethan Hunt und sein Team. Die Explosion wird als Akt eines nicht erklärten Kriegs gewertet, kein Wunder, dass die Russen ziemlich sauer auf die Amerikaner sind. Der Präsident versucht Schadensbegrenzung zu betreiben und leugnet die Existenz der IMF. Hunt und sein Team werden von den Russen schließlich als vogelfreie Terroristen gejagt.

Ein perfider Plan

Dabei hat jemand Hunt und die Russen reingelegt. Denn hinter dem Bombenattentat steckt Kurt Hendricks (Michael Nyquist) mit einem ganz bestimmten Kalkül: Der Bösewicht will den Atomkrieg erzwingen, um die Menschheit zu selektieren. Es wird klar, Hendricks ist ein unberechenbarer Soziopath und ein gefährlicher Gegner. Da er im Besitz einer antiquierten, aber immer noch funktionsfähigen Abschussvorrichtung für russische Atomraketen ist, ist Eile geboten. Dabei geht die Jagd nach Hendricks um die halbe Welt.

Ethan Hunt ist beim schwierigen Vorhaben Hendricks zu fangen nicht auf sich allein gestellt. Aus den letzten Teilen kennt man noch Technikprofi Benji Dunn (Simon Pegg), der mittlerweile auch Außeneinsätze bestreiten darf. Dazu gesellen sich die attraktive Agentin Jane Carter (Paula Patton) und der geheimnisvolle William Brandt (Jeremy Renner). Erschwert wird die Mission der versprengten Gruppe dadurch, dass jegliche Rückendeckung und damit auch die beliebten technischen Spielereien, wie zum Beispiel die perfekten Masken aus den vergangenen Teilen, nur teilweise funktionsfähig sind.

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Das Burj Khalifa, das höchste Gebäude der Welt, ist mit 828 Metern Höhe kaum für waghalsige Kletterszenen geeignet. Eine brenzlige Situation vor grandioser Kulisse für Hunt (l.) und Agenten-Kollege Brandt.

Das ist auch das große Problem des Teams an der ersten Station: Dubai. Im größten Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa, soll die Übergabe von Raketenabschuss-Codes verhindert werden. Die benötigt Hendricks, um den Plan letztlich durchzuführen und einen Erstschlag auf die USA durchzuführen. Dabei wird das Team durch technische Probleme immer wieder gezwungen zu improvisieren. So auch, wenn es darum geht, die Elektronik des Gebäudes anzuzapfen, denn der Serverraum ist nur von außen erreichbar. Hunt muss sich also auf eine Kletterpartie der besonderen Art einstellen, um erfolgreich zu sein.

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Brandt - der "Neue" - muss sich erst auf die ungewöhnlichen Methoden des Teams einstellen.

Um nicht zu viel vorweg zu nehmen: Dies ist nur ein vorläufiger Höhepunkt des Films, die Jagd ist noch lange nicht abgeschlossen. Neben der ausgeklügelten Action muss Hunt auch mit den Charakteren in seinem Team klarkommen, wobei der Kollege Brandt eine unbekannte Größe darstellt. Kann man dem geheimnisvollen Bürohengst genug vertrauen? Gelingt es dem Team Bösewicht Hendricks zu fassen, bevor dieser seinen schrecklichen Plan in die Tat umsetzen kann? Im Mumbai kommt es schließlich zum finalen Showdown, ob der Welt ein Atomkrieg bevorsteht.

Jede Menge Action

Mission: Impossible – Phantom Protokoll fügt sich nahtlos in die eigentlich als Trilogie geplante Reihe ein und macht dabei vieles richtig: Die Story, so abgedroschen und geradlinig sie auch sein mag, reißt mit und ist spannend. Die Besetzung ist hochkarätig und dieser riesigen Produktion angemessen, ob man Tom Cruise mag oder nicht, ist Geschmackssache. Die Action, Hauptelement des Films erzeugt zusätzlich Spannung, auch weil vieles nicht auf Anhieb klappt. Zwar misslingt der Versuch die Charaktere mit mehr Tiefe auszustatten, aber das ist nur ein kleiner Makel. Wer Actionfilmen sehr kritisch gegenübersteht, sollte einen Bogen um den Film machen, die Logik bleibt teilweise auf der Strecke. Wer sich überraschen lassen will, ist mit Mission: Impossible – Phantom Protokoll aber gut bedient. Für Actionliebhaber und Fans der Reihe ist der Kinobesuch sowieso ein absolutes Muss.

[youtube -KHXc9lS-Rc nolink] Quelle: Youtube

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