Kampf gegen Nazis: Innenminister de Maizière lobt BVB

Innenminister Thomas de Maizière hat Bundesligist Borussia Dortmund für dessen Arbeit gegen den Rechtsextremismus ein großes Lob ausgesprochen. Gleichzeitig mahnte er bei seinem Besuch in Dortmund aber auch, dass das Thema aktuell wie nie sei.

Dortmund gilt für viele Menschen als Hochburg des Rechtsextremismus. Das spiegelt sich auch im BVB wieder, der schon vor über 40 Jahren erstmals Probleme mit der rechten Szene hatte. Dennoch handle der Fußballverein bei der Fan-Arbeit vorbildlich, sagte Thomas de Maizière: „Es gibt viele Städte und Vereine, da gibt es Extremismus. Aber da wird das nicht gesagt. Hier ist das anders.“

Damit verwies der Bundesinnenminister auf zahlreiche BVB-Aktionen gegen den Rechtsextremismus. Zum einen das Programm „90 Minuten gegen Rechts“, bei dem u.a. Reisen zu ehemaligen Konzentrationslagern unternommen werden und allgemein über die rechte Gewalt aufgeklärt wird. Zum anderen die im März durchgeführte Aktion „Kein Bier für Rassisten“. Hierzu wurden im März eine Million Bierdeckel in ganz Dortmund verteilt.

Laut derwesten.de betonte Thomas de Maizière aber auch, dass Rechtsextremismus ein immer größeres Problem werde: „Die klammheimliche Sympathie nimmt zu.“ Er warnte, dass die rechte Szene dabei sei, die Mittelschicht in Deutschland zu erobern.

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