Beschwerden zu „Kreuzviertel bei Nacht“

Dortmund. Auch die zehnte Auflage der Veranstaltungsreihe „Kreuzviertel bei Nacht“ war ein großer Erfolg. Einige Anwohner beschwerten sich.

Laut einiger Anwohner ging die Veranstaltung nicht so erfreulich zu Ende, wie sie angefangen hatte, berichteten die Ruhr Nachrichten. So sollen auf dem Schulhof der Vischer-Schule bis spät in die Nacht noch Plattem aufgelegt worden sein. Auch nach Urin stinkende Hauseingänge und die Sperrung der Schillingstraße für den Autoverkehr sorgten für Unmut. Insgesamt gingen bei der Polizei Dortmund jedoch nur wenige Beschwerden wegen Lärmbelästigung aus der Innenstadt ein.

Organisator Till Sprengel zeigte Verständnis für die Kritik der Anwohner. Allerdings hätten die Veranstalter durch das neue Konzept mit gleich zwei Haupt-Standorten so viel zu tun gehabt, dass sie gar nicht bemerkt hätten, dass an anderer Stelle noch nach 24 Uhr Musik gespielt wurde.

Bei den Besuchern kam die Sommerauflage der Event-Reihe jedoch überwiegend gut an. Zwischen 19 und 24 Uhr wurde an rund 40 Standorten ein abwechslungsreiches Kunst- und Kulturprogramm geboten. Poetry-Slammer gaben ihre Texte zum Besten, DJs legten Platten auf und auch die Einzelhändler ließen sich so Einiges einfallen, um die Besucher bei der verkaufsoffenen Nacht in ihre Läden zu locken. Außerdem gab es erstmals zwei zentrale Feier-Standorte: der Vinckeplatz und der Hof vor der Peter-Vischer Schule. 

 

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