Baden in der Ruhr könnte bald erlaubt sein

Badespaß im Ruhrgebiet: Laut der Interessengemeinschaft „Baden in der Ruhr“ könnte es ab 2016 möglich sein, in Ruhr und Baldeneysee schwimmen zu gehen. Allerdings auch nur sehr eingeschränkt.

Bis zu 20 Tage im Jahr Baden in Ruhr und Baldeneysee – das soll ab kommendem Jahr möglich sein. Laut WAZ ist die Umsetzung dieses Vorhabens an ausgewählten Stellen, bei ausreichender Wasserqualität, realistisch. Es gebe konkrete Vorstellungen über die Errichtung einer Badestelle am Strandbad „Seaside Beach“, über dessen Holzstege der Wasser-Einsteig bewältigt werden könnte. Der Abschnitt soll 20 Meter breit sein und das Hinausschwimmen bis zu fünf Meter weit ermöglichen.

Der Plan ist Teil des Projekts „Sichere Ruhr“, im Zuge dessen Wasserproben entnommen wurden. Die hygienische Qualität schwanke stark, teilte ein Sprecher des Forschungsprojekts mit. Nach Regen und Hochwasser sei das Wasser zu bakterienbelastet, in trockenen Phasen seien die Verhältnisse ausgezeichnet.

Die Stadt Essen, wo der Baldeneysee liegt, bewirbt sich um den Titel „Europas Grüne Hauptstadt 2017“. Dabei zählt die Bewerkstelligung des Badens in der Ruhr zu den wichtigsten Anliegen.

 

 

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