Studierendenschaften: Studenten weltweit vereinigt euch gegen Studiengebühren

Berlin. Der freie Zusammenschluss deutscher Studierendenschaften hat sich den Forderungen schweizerischer Studenten nach einer Senkung der Studiengebühren angeschlossen.

„Studierende weltweit müssen sich vereinigen und sich gegen eine immer stärker ökonomisierte und sozial selektive Bildungslandschaft wehren. Bildung muss ein öffentliches Gut sein, dass jedem Menschen frei zugänglich ist“, fordert Florian Kaiser, Vorstandsmitglied des freien Zusammenschluss von Studierendenschaften.

Am Samstag, 12. Dezember, hatte in Zürich eine Demonstration gegen die Erhöhung von Studiengebühren stattgefunden. Eine zentrale Forderung der Proteste war einkommensunabhängige Bildung für alle. Die bürgerlichen Parteien planen 22 Millionen Schweizer Franken bei den Züricher Hochschulen einzusparen und wollen das entstehende Haushaltsloch durch Studiengebühren stopfen. Schon jetzt liegen die durchschnittlichen Studiengebühren in der Schweiz bei 1.300 Schweizer Franken (etwa 860 Euro) pro Jahr.

www.vss-unes.ch

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