Mehr Bafög ab WS 2016/17

Ab dem Wintersemester 2016/17 sollen Studierende erhöhte Bafög-Sätze erhalten. Das hat der Bundestag am 13.11.2014 beschlossen. Kritik kommt aus der Opposition: Die neuen Maßnahmen kämen zu spät und böten immer noch zu wenig Unterstützung.

Studenten erhalten ab Herbst 2016 sieben Prozent mehr Bafög. Auch die Wohnzuschüsse und der maximale Fördersatz sollen laut Medienberichten erhöht werden. Außerdem soll die sogenannte “Bafög-Lücke” geschlossen werden, d.h dass Studierende auch zwischen Bachelor- und Masterstudium finanziell gefördert werden. Das reicht aber noch nicht der Opposition im Bundestag: “Wir wollen, dass die Bafög-Sätze und die Freibeträge sofort um zehn Prozent erhöht werden und nicht erst in zwei Jahren”, kritisiert Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Linke-Fraktion.

Außerdem spricht sich der Bundestag für eine Änderung des Grundgesetzes aus: Das Kooperationsverbot von Bund und Ländern soll gelockert werden. Konkret heißt das, dass der Bund künftig auch dauerhaft Projekte an Hochschulen von “überregionaler Bedeutung” finanzieren darf. 

Am 19. Dezember wird die Bafög-Reform sowie die Grundgesetzänderung voraussichtlich endgültig verabschiedet.

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