Ronaldo ist Weltfußballer des Jahres

Bei der Ehrung der besten Fußballer des Jahres hat Deutschland gut abgeschnitten, auf den Gewinn des wichtigsten Titels wartet die Bundesliga aber weiter vergeblich. Den Titel des Weltfußballers konnte Christiano Ronaldo von Real Madrid entgegennehmen – unter Tränen.

Zürich. Große Hoffnungen hatte sich auch der FC Bayern um den französischen Flügelspieler Frank Ribéry gemacht. Erstmals seit Jahren wurde mit Ribéry ein Spieler der Bundesliga in die finale Ausscheidungsrunde gewählt. Die meisten Stimmen der knapp 3700 Wahlberechtigen bekam aber Christiano Ronaldo (1365 Stimmen), der bereits in den Vorjahren mehrfach am Gewinn der Auszeichnung gescheitert war. Zweiter wurde der Abo-Sieger der Vorjahre, Lionel Messi, mit 1205 Stimmen. Franck Ribéry wurde Dritter.

Bei den Frauen ging die Auszeichnung an eine deutsche Spielerin: Torhüterin Nadine Angerer, die bei dem EM-Gewinn der Damen-Nationalmannschaft eine herausragende Rolle spielte.

Auch bei der Trainerwahl konnten sich deutsche Akteure auszeichnen. In der Herren-Kategorie gewann Jupp Heynckes, Triple-Gewinner mit dem FC Bayern, und in der Damen-Kategorie Silvia Neid, die Bundestrainerin.

Jedes Jahr kürt das französische Sportmagazin „France Football“ und der Fußballweltverband FIFA die besten Spieler und Trainer des Jahres sowie eine Weltauswahl. Dabei sind die Kapitäne und Trainer aller Nationalmannschaften und ausgewählte Medienvertreter stimmberechtigt.

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