Seebeben in der Ägäis löst kleinen Tsunami aus

Ein starkes Seebeben hat am Dienstag (13. Juni 2017) die türkische Westküste und griechische Ägäis erschüttert. Das Beben löste einen kleinen Tsunami auf der griechischen Insel Lesbos aus. Eine Frau kam dabei ums Leben, weitere Menschen wurden verletzt.

Das Beben erreichte eine Stärke von 6,4 auf der Richterskala, so das Helmholtz-Zentrum in Potsdam gegenüber dem Spiegel. Besonders spürbar war der Erdstoß auf dem türkischen Festland und auf den griechischen Inseln Lesbos und Chios. Laut F.A.Z. waren die Stöße noch in der rund 330 Kilometer entfernten Metropole Istanbul und in der 300 Kilometer entfernten griechischen Hauptstadt Athen zu spüren.

In einem Video, das Bewohner der Region nach dem Seebeben gedreht hatten, ist zu sehen, wie sich das Meerwasser aus dem Hafen von Plomari auf der Insel Lesbos zurückzieht.

 

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