Forscherin der RUB im österreichischen Wissenschaftsrat

Bochum. Prof. Dr. Martina Havenith-Newen von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist neues Mitglied des österreichischen Wissenschaftsrats. In Bochum leitet sie den Bereich der Physikalischen Chemie II.

Insgesamt gehören zwölf Mitglieder dem Wissenschaftsrat an. Sie werden vom Wissenschaftsrat selber nominiert, dann von der Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung vorgeschlagen und anschließend von der österreichischen Bundesregierung bestellt. Aufgabe des Wissenschaftsrates ist es, die Bundesministerin für Wissenschaft und Forschung, gesetzgebende Körperschaften und Universitäten in Fragen der Wissenschaftspolitik zu beraten. Außerdem beobachtet und analysiert er das österreichische Universitätssystem.

Havenith-Newen ist seit 1998 an der RUB tätig. Nach Forschungsaufenthalten in Berkeley (USA) und Nijmegen (Niederlande) hat sie 1990 promoviert. Danach hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Physik der Universität Bonn gearbeitet und dort 1997 in Experimentalphysik habilitiert. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und Mitglied des Vorstands der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.