Semesterparties: Wir haben den Durchblick für euch

Das neue Semester hat begonnen und unzählige bunte Party-Plakate springen einem förmlich entgegen, wenn man nur aus der Bahn steigt. Alle sind so auffällig gestaltet, dass das Auge nicht mehr weiß, wohin es zuerst schauen soll. Deshalb verschafft euch pflichtlektüre den Durchblick im Partydschungel.

Ein bekanntes Party-Motto sagt: „Wer richtig studieren will, muss richtig feiern können.“ Egal ob aus Studienfrust oder Partylust – einen Grund zum Feiern gibt es immer. Wo es zum Semesterstart abgeht, erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.

Bochum

Den Auftakt hat die Ruhr-Universität Bochum (RUB) schon am Dienstag gemacht. Traditionell feiert der Bochumer Student nämlich am zweiten Tag des Semesters in der Zeche. Egal ob Ersti, Neubochumer oder Otto-Normal-Student: Hier tanzen alle im Sinne des neuen Semesters zu aktueller Dance-Musik. Los geht’s hier um 21 Uhr. Früh aufzukreuzen lohnt sich deshalb, weil bis Mitternacht das Bier vom Fass für 1,50 Euro zu ergattern ist.

Partymäuse aus Dortmund

Partys zum Semesteranfang gibt es viele und es ist für jeden was dabei.

An der  Bochumer Uni gilt die Party längst als Kult. „Ich bin echt gespannt, was da so abgeht“, sagt Fabian (22), PWG- und Geschichtsstudent. Weiter geht es an diesem Samstag, 17. April, im Toyota Center mit der Sportlernight. Zum feierlichen Semesteropening kann ab 22 Uhr zu House und R’n’B getanzt werden. Im Vorverkauf gibt es die Karten für sechs Euro. Der Mindestverzehr liegt jedoch zusätzlich bei weiteren fünf Euro.

Auch Ende April verstummt der Feieralarm nicht. Denn am Freitag, 23. April, steigen gleich zwei Partys. Um 21.30 Uhr veranstaltet die Fachschaft Germanistik im Kulturcafé ihre „Trash Music Party“. Neben der namensgebenden Trashmusik wird auch Rock, Alternative und Pop gespielt. Der Eintritt kostet zwei Euro. Außerdem haben die Aktivisten des Bildungsstreiks ein paar lokale Livebands engagiert, die ab 20 Uhr unter anderem Ska- und Funkmusik vor dem Hörsaalgebäude B spielen werden. Und das Beste: Der Besuch kostet nichts. Ende April sollten dann wirklich alle im Semester angekommen sein und ein neuer Grund zum Feiern ist gefragt. Dieser ist am Freitag, 30. April, schnell gefunden. „Hut in den Mai“ lautet das Motto der legendären Hutparty der Fachschaft Geschichte diesmal. Ab 21 Uhr geht es im Kulturcafé der RUB zu rockiger Musik los. Wer mit Hut kommt zahlt 50 Cent Eintritt, wer ohne kommt, einen Euro mehr.

Essen

Auch wenn die Bochumer ein abwechslungsreiches Programm zu bieten haben, wollen natürlich auch die Essener und Duisburger den Start ins neue Semester gebührend feiern. Gelegenheit dazu haben sie am heute, ab 22 Uhr in der Rossi-Bar bei der Unight-Semestereinstiegsparty. Neben DJ Glove, DJ Baonce und DJ Cage Mason ist auf der Homepage ein Überraschungs-Act angekündigt. Auf dem Campus in Essen steigt am morgen, 16. April, im KKC ebenfalls eine Willkommensparty für das neue Semester. Für vier Euro Eintritt darf dort ab 22 Uhr das Wiedersehen mit der Uni zu tanzbarer Musik gefeiert werden.

Zeit zu tanzen

Das Semester hat begonnen: Zeit zu tanzen!

Weiter geht es mit einer Unight-Party in der Musikpalette am Donnerstag, 22. April, ab 22 Uhr. Hier wird vor allem Chart-, Rock- und Popmusik gespielt. „Wenn ich könnte, dann würde ich mal zu einer KKC-Party gehen“, sagt Karla (20), Lehramtsstudentin für Englisch und Geschichte. „Nur komme ich abends so schlecht weg, da ich nicht vor Ort wohne“, sagt sie.

Duisburg

Und wie feiert man in Duisburg? Zunächst ziemlich amerikanisch. Bei der Spring Break Party im Delta Musik Park morgen, 16. April dürfen Hits wie ein „Wet T-Shirt Contest“ nicht fehlen. Um 22 Uhr geht es los. Wer bis 23.30 Uhr angekommen ist, zahlt 2 Euro Eintritt, alle Nachzügler vier Euro. „Beste Musik“ verspricht der SoWi- Fachschaftsrat in einem Webforum. Die soll am Freitag, 23. April, um 23 Uhr im Hundertmeister am Dellplatz zu hören sein. Für drei Euro kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, wie gut die Musik denn nun wirklich ist.

Partyplakate auf dem Campus in DO

Party, Party, Party

Als Klassiker gilt die Partyreihe „Campus Kicks Ass“, die jeden ersten Freitag im Monat im AstA-Keller im LF-Gebäude der Duisburger Uni stattfindet. Für einen Euro Eintritt bekommt man dort verschiedene Rockmusik zu hören. Diese findet jedoch erst wieder im Mai statt.

Dortmund

Last but not least: Die Semesteranfangspartys der TU-Dortmund. Schon an diesem Mittwoch steht da der erste Termin im Kalender: Nightrooms, 22 Uhr. „Klar gehe ich dahin“, sagt Journalistik- Student Mats (21), „aber ich würde auch gerne Mal zu einer Sportlerparty in Bochum.“ Zu sämtlicher Dance-Musik kann im Nightrooms der Beginn des neuen Semester zelebriert werden. Der Vorverkauf findet im Mensagebäude bei der Techniker Krankenkasse statt. Morgen geht es dann um 18 Uhr im Kulturcafé multikulturell weiter.

Sport- und Mathestudent Jan Anwar Naz (TU)

Sport- und Mathestudent Jan freut sich auf die nächste Sportlerparty

Gemeinsam mit dem AStA der TU hat das Bündnis internationaler Studierender der Dortmunder Hochschulen eine Newroz-Party, ein altpersisches Neujahrsfest, organisiert. „Die Musik machen unter anderem persische oder kurdische Künstler“, sagt AStA-Sekretär Hagen Dorgathen. Karten gibt es für sieben Euro beim AStA im Mensagebäude. Am Freitag, 23. April, findet auf dem Dortmunder Campus wieder das große Live-Event Campus Total statt. Von House über Soul und Indie bis zu Alternative sind sämtliche Musiksparten abgedeckt. Die 20 Bands performen ab 20 Uhr in acht Areas, die sich über den ganzen Campus erstrecken. Im Vorverkauf kosten die Karten fünf Euro und sind beim Stand des Studentenwerks im Mensafoyer erhältlich, an der Abendkasse gibt es sie für sechs Euro.

Durchblick behalten

Bei all der Auswahl, die sich auf den Campi abbildet, trifft man dennoch Studenten, die sich noch nicht durch den Wald an Party-Plakaten geschlagen haben. So zum Beispiel die Raumplanungs-Studentinnen Sofia und Lea (beide 21). „Das Party-Angebot ist schon gut, aber soviel haben wir hier noch gar nicht mitbekommen“, sagt Sofia. „Außerdem ist es für uns immer kritisch, da wir aus Hagen kommen“, sagt Lea. Auch Sport- und Mathestudent Jan (23) hat noch nicht über seine Partyankunft im neuen Semester nachgedacht. „Ich weiß noch nicht genau zu welcher Feier ich gehe. Nur werde ich auf jeden Fall bei der nächsten Sportlerparty dabei sein. Sonst kann man sich ja als Sportstudent gleich exmatrikulieren lassen“, sagt Jan. Sportlerparty? Wann ist die denn? Keine Panik, die Partywände und -Säulen werden es schon verkünden. Der Plakatwald und Partydschungel ist also noch lange nicht völlig durchquert, aber die Hauptsache bleibt ja: Man hat einen Grund zum Feiern – das „Wo“ wird sich schon finden.

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