Hochschule: Lübecker Medizinerausbildung gerettet

Die Proteste haben sich gelohnt: Die Medizinfakultät der Uni Lübeck bleibt erhalten.

Der Bund unterstützt nun die Uni in Schleswig Holstein – obwohl Hochschulen Ländersache sind. Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat der schwarz-gelben Landesregierung mit einem Trick geholfen: Mit einem Wechsel des Trägers des Kieler Instituts für Meereskunde.

Dies ist nun kein Leibniz-Institut mehr, sondern ein Helmholtz-Institut. Helmholtz-Institute werden zu 90 Prozent vom Bund finanziert. So steuert der Bund Schleswig-Holstein jährlich rund 25 Millionen Euro zu.
Das Ergebnis: Die Lübecker Medizin muss nicht geschlossen werden.

Aufgrund eines massiven Sparkurses der Kieler Koalition war die Schließung der Fakultät beschlossen worden. Das löste große Proteste unter Studenten, Professoren, aber auch Wirtschaftsvertretern und Lokalpolitikern aus. „Der Druck, den die Studenten aufgebaut haben, hat dazu geführt, dass verhandelt wurde“, sagte Universitätspräsident Peter Dominiak gegenüber „Zeit online“.

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