Krebsforscherin der UDE will Tumortherapien verbessern

Duisburg/Essen. UDE-Professorin Shirley Knauer untersucht zusammen mit einer Forschergruppe des Zentrums für Medizinische Biologie ,auf welche Art und Weise sich bösartige Krebszellen ausbreiten und wie sie überleben. Das Projekt läuft noch die nächsten eineinhalb Jahre und wird mit 29.500 Euro von der Stiftung „Tumorforschung Kopf-Hals“ unterstützt.

In dem aktuellen Projekt von Shirley Knauer geht es um die Überlebensstrategien von Tumoren im Hals- und Kopfbereich. Das erste Ergebnis der Forschung liefert den Beweis, dass das Eiweiß „Surivin“ die Ausbreitung von Tumoren fördert. Dieses Eiweiß gibt es nicht nur in bösartigen Zellen, sondern auch in gesunden Zellen in der Umgebung des bösartigen Tumors. Biologin Knauer hat herausgefunden, dass Surivin Tumoren hilft, sich problemlos auszubreiten und die Zellen in ihrer Umgebung zu verändern.

Shirley Knauer und ihr Forscherteam der Uni Duisburg-Essen untersuchen die Ursprünge des gefährlichen Eiweißes Surivin. Es entsteht durch chemische Stressfaktoren, die vor allem durch Probleme im Alltag, schwere körperliche Belastung, UV-Strahlen, Tabak oder Alkohol ausgelöst werden. Früher schauten Forscher und Mediziner lediglich auf die Tumoren an sich. Professorin Knauer hingegen untersucht seit mittlerweile zehn Jahren besonders die Zellen in der Tumorumgebung.

Die Forscher der UDE arbeiten während ihren Untersuchungen eng mit dem Uni-Klinikum der Stadt Essen zusammen. Ziel des Projektes von Shirley Knauer und ihrem Team ist es, Krebstherapien zu verbessern.

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