Wissenschaftlicher Durchbruch: Erste Kernfusion

Forscher haben in der Kernfusionsforschungsanlage „Wendelstein 7-X“ das erste Plasma erzeugt. Die Experimente sollen dazu genutzt werden, um in Zukunft saubere Energie nach dem Vorbild der Sonne erzeugen zu können.

Für das Experiment namens „Stellarator“ werden 10 Milligramm Helium in ein Magnetfeld in einer Vakuumkammer eingeleitet. Anschließend werden diese auf eine Million Grad erhitzt und mithilfe einer Mikrowellenheizung entsteht eine Temperatur von fünf bis zehn Millionen Grad. Dabei ionisiert das Helium und geht in den Plasmazustand über.

Atomkerne sollen noch nicht fusioniert werden. Dafür ist die Kernfusionsanlage zu klein. Ab 2017 möchten die Forscherinnen und Forscher aber mit natürlichen Wasserstoff-Isotopen, dem Deuterium experimentieren. Da bei diesem geringe Mengen Radioaktivität entstehen können, müssen bis dahin aber noch weitere technische Voraussetzungen erfüllt werden.

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