Public Viewing zum WM-Finale im Ruhrgebiet

Ruhrgebiet. Zum WM-Endspiel zwischen Deutschland und Argentinien gibt es im Ruhrgebiet zahlreiche Orte, an denen der möglicherweise vierten Weltmeister-Titel der deutschen Nationalelf beim Public Viewing gefeiert werden kann. Während sich auf dem Dortmunder Friedensplatz voraussichtlich 10.000 Fans zusammenfinden werden, bleibt die Westfalenhalle zum Finale geschlossen. In Bochum findet ruhrgebietsweit das größte Rudelgucken statt. 

Das größte Fanfest in Dortmund findet am Sonntag auf dem Friedensplatz statt. Aus Kostengründen gibt es allerdings kein großes Rahmenprogramm. Komplett geschlossen bleibt unterdessen die Westfalenhalle. Da der Andrang als nicht groß genug eingestuft wird, haben sich die Betreiber dazu entschlossen, das Finale nicht zu übertragen.

Mit über 15.000 Besuchern werden die Veranstalter im Westpark Bochum wohl die meisten Zuschauer im gesamten Ruhrgebiet begrüßen. Auf einer großen Wiese in Innenstadtnähe bietet die Leinwand mit 77 Quadratmeter die größte Open-Air-Bildfläche im Revier. 

Im großen Rudel kann auch in Hattingen geguckt werden, wo die Industriehalle Henrichshütte zur Anlaufstätte für Fußball-Anhänger wird. Auch die Städte Duisburg, Mülheim und Recklinghausen bieten Public Viewing für bis zu 7.300 Fans. In der Fußballstadt Gelsenkirchen dagegen gibt es keinen öffentlichen Ort zum gemeinsamen Schauen.  

Wer aufgrund möglicher Regenfälle oder eines Gewitters lieber in einem geschlossenen Raum Müller, Lahm und Co. zujubeln möchte, muss nicht zwingend auf das Gemeinschaftsgefühl verzichten: Zum einen ist in der Essener Grugahalle für 7.000 Zuschauer Platz, die im Gegensatz zu vielen Freiluft-Angeboten aber einen Eintritt von 7,50 Euro zahlen müssen. Zum anderen wird auch in vielen Kneipen und Vereinsräumen im Revier am Sonntag ab 21 Uhr Fußball geschaut. So läuft auch in der Dortmunder Innenstadt oder im bekannten Bochumer Kneipenviertel Bermuda-Dreieck das Spiel auf großen Leinwänden. Sollte Deutschland das Finale gewinnen, ist mit großen Feierlichkeiten in allen Revierstädten zu rechnen.