Kreuzviertel: Stadt will Anwohnern Parkplätze reservieren

Bewohnerparkzonen in Innenstadtnähe sollen die Parkplatznot der Anwohner beenden. Doch Bürgerinitiativen wehren sich dagegen.

Im Kreuzviertel, an der Markgrafenstraße und an der Hainallee plant die Stadt Dortmund sogenannte Bewohnerparkzonen. Im Klinikviertel, in der Innenstadt und an der Chemnitzer Straße wurden solche Zonen bereits eingeführt, die anderen Viertel könnten nachziehen: Maximal die Hälfte der vorhandenen Parkplätze soll für Anwohner reserviert werden, um ihnen die Parkplatzsuche zu erleichtern. 

Bürgerinitiativen kritisieren jetzt die Pläne der Stadt, weil sie fürchten, dass die reservierten Plätze Ladenbesitzern und Gastronomen für ihre Kundschaft fehlen. „Wir haben Verständnis für die Kritik der Gewerbetreibenden und sind auch bereit, auf Anregungen einzugehen“, so Andreas Meißner vom Stadtplanungs- und Bauordnungsamt Dortmund.  „Aber die Parkzonen sollen in erster Linie den Anwohnern das Leben erleichtern.“

Noch steht ohnehin nicht fest, ob die Stadt die Pläne umsetzen wird. Für das Kreuzviertel hat der Stadtrat der Verwaltung bereits im März 2013 den Auftrag gegeben, die Pläne auf Durchführbarkeit zu prüfen. Im Viertel Hainallee gab es Ende des vergangenen Jahres eine Bürgerversammlung, die die Pläne bespricht. Im Viertel Markgrafenstraße soll Ende März eine Bürgerversammlung stattfinden. Bis der Stadtrat über die Bewohnerparkzone im Kreuzviertel endgültig beschließt, könne es noch ein bis anderthalb Jahre dauern, so Meißner.

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