RUB setzt auf vernetzte Forschung

Die Ruhr Universität Bochum (RUB) gründet ein neues Research Department mit dem Titel „Closed Carbon Cycle Economy“. Wie die RUB am Montag bekannt gab, soll dabei zu geschlossenen Kohlenstoffkreisläufen geforscht werden. „Auch wenn der Klimagipfel in Paris Erfolge erzielt hat, ist die Gesellschaft weit davon entfernt, ohne CO2-Emissionen auszukommen“, sagt Julia Weiler von der RUB. 

Deshalb sei es sinnvoll, wenn die Emissionen, die bei der Verbrennung von Kohlenstoff entstehen, nicht in die Atmosphäre gelangen, sondern sich in geschlossenen Kreisläufen bewegen würden. Das Research Department sucht nach Möglichkeiten, dies umzusetzen.

Dabei müssen technische, aber auch gesellschaftliche Fragestellungen bedacht werden: „Ökonomische und juristische Rahmenbedingungen, Moralvorstellungen, unser Freizeitverhalten – all das und vieles mehr beeinflusst eine so weitreichende Entwicklung.“, erklärt Christian Pielow, geschäftsführender Direktor des Instituts für Berg- und Energierecht.

An der RUB gibt es inzwischen acht Research Departments. Sie sollen die Spitzenforschung interdisziplinärer gestalten und sowohl innerhalb der Universität als auch über ihre Grenzen hinaus vernetzen. Bei „Closed Carbon Cycle Economy“ werden unter anderem das Max-Planck Institut für Chemische Energiekonversion und Kohlenforschung in Mühlheim, die Partner der Universitätsallianz Ruhr und junge Nachwuchswissenschaftler beteiligt sein.

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