RUB in Zahlungsverzug für Studierendenlohn

Bochum. Mindestens 5000 studentische Hilfskräfte in NRW warten seit April auf ihren Lohn, darunter 800 Studierende der Ruhruniversität Bochum. Grund ist eine Software-Umstellung beim zuständigen Landesamt für Besoldung und Versoldung (LVB). Bis Juli sollen die Rückstände abgearbeitet sein.

Wie hoch genau der Betrag ist, der bei den rund 9500 ausstehenden Auszahlungen an studentische Hilfskräfte in NRW anfällt, ist nicht öffentlich bekannt. Davon betroffen sind außerdem wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden. Auch die Ruhruni Bochum (RUB)  kommt durch die chaotische Umstellung des Abrechnungssystems beim LVB in Zahlungsverzug. „Wir reden von einer Verspätung von ein paar Tagen, maximal einer Woche“, sagt Hans-Jürgen Weituschat vom Dezernat für Personalangelegenheiten gegenüber den Ruhrnachrichten.

Von den rund 1200 Verträgen für studentische Hilfskräfte der RUB seien 400 normal bezahlt worden. „Von den Übrigen haben etwa 660 für April einen Abschlag bekommen.“ In „besonderen Härtefällen“ nehme  die Uni an dieser Stelle einen „erhöhten bürokratischen Aufwand“ in Kauf, springe ein, wenn das Geld für Essen und Miete fehlt.

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