Podiumsdiskussion „Rechtsextremisten und Medien“ an der TU

Am Institut für Journalistik findet am kommenden Mittwoch eine Podiumsdiskussion zum Verhältnis zwischen Rechtsextremisten und Journalisten statt. Mit dabei sind Vertreter von Medien, Polizei und der TU.

Die Podiumsdiskussion steht unter dem Thema „Rechtsextremisten und Medien – Journalisten im Visier von Rechtsradikalen“ . Das Institut für Journalistik der TU Dortmund und der Deutsche Journalisten Verband reagieren damit auf die zunehmenden Übergriffe von Rechtsextremen auf Journalisten in den vergangenen Monaten. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 15. April, ab 10 Uhr im Erich-Brost-Haus an der TU statt. Mit dabei ist auch der Fotojournalist Marcus Arndt, der von seinen persönlichen Erfahrungen mit Rechten berichten wird. Er war im März Opfer eines Übergriffs von mutmaßlichen Rechtsextremen geworden. Sie bewarfen ihn mit Steinen drohten ihm mit dem Tod.

Sein Fall reiht sich in eine lange Liste von Übergriffen und Drohungen von Rechtsextremen auf Journalisten ein. Vor allem in Dortmund häufen sich die Vorfälle. Im vergangenen Jahr wurden fiktive Todesanzeigen über Journalisten in den sozialen Netzwerken verbreitet, rechte Demonstrationen wurden vor dem Wohnhaus eines Dortmunder Redakteurs angemeldet.

Wie Medienschaffende mit diesen Vorfällen umgehen und wie sich die Arbeit und Berichterstattung verändert, darüber diskutieren unter anderem Kay Bandermann vom Deutschen Journalisten-Verband, der Dortmunder Polizeipräsident Gregor Lange sowie Wolfram Kiwit, Chefredakteur der Ruhrnachrichten. Das Institut für Journalistik wird vom Medienrechtsprofessor Tobias Gostomzyk und Marco Dohle bei der Diskussion vertreten.

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