Dortmunder Zoo: Seelöwin „Holly” mutmaßlich erschlagen

Der Dortmunder Zoo trauert um die 21-jährige Seelöwin Holly. Das Tier wurde mutmaßlich am Donnerstag erschlagen, wie die Polizei am Montagmorgen bekannt gab.  

Als die Zoo-Mitarbeiter das Tier am Donnerstagmorgen entdeckten, war es bereits tot. Bei der Obduktion fanden sich Hinweise auf ein Fremdverschulden. Bei der anschließenden Obduktion stellte die Tierärztin „eine Gewaltanwendung auf den Schädel“ fest. Außerdem fehlten dem Tier drei Zähne. Die Veterinärin schließt einen stressbedingten Tod durch Misshandlung nicht aus.

Während der Untersuchung des Geheges wurde ein Loch im Zaun des Zoos entdeckt. Vermutlich sind Unbekannte zuvor dort eingebrochen. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen, die zwischen dem 4. und 5. November verdächtige Beobachtungen rund um den Dortmunder Zoo gemacht haben. Hinweise an 0231 132 7441.

Erst im August hatten Unbekannte mehrere seltene Affen aus dem Zoo Dortmund gestohlen. Die Stadt hatte daraufhin einen Wachdienst engagiert, der den Zoo rund um die Uhr bewacht. Doch 28 Hektar Zoo-Gelände sind zu unübersichtlich für zwei Wachmänner, sie konnten die Unbekannten nicht entdecken. 

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