UDE: Kooperation bei Promotionen

Hervorragende Absolventen der Sozialen Arbeit können künftig leichter in Duisburg-Essen promovieren. Die Fachhochschule Düsseldorf, die Hochschule Niederrhein, die Fachhochschule Köln, die Katholische Hochschule NRW und die Universität Duisburg-Essen (UDE) haben dazu einen Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die Vereinbarung eröffnet die Chance zur Einführung kooperativer Forschungs- und Promotionsstrukturen zwischen beiden Hochschulformen. Die Neuerung dabei ist der verlässliche Rahmen, den exzellente Masterabsolventen aus Fachhochschulstudiengängen der Sozialen Arbeit und Sozialpädagogik nun für eine Promotion an der Universität haben. Dazu soll es noch ein Graduiertenkolleg geben, dessen Promotionsprogramm von den kooperierenden Unis gemeinsam gestaltet wird.

Normalerweise werden Studenten der Sozialen Arbeit an Fachhochschulen ausgebildet, die kein eigenes Promotionsrecht haben. Damit die Soziale Arbeit sich weiterentwickeln kann, braucht man akademischen Nachwuchs. „Wenn heute Professuren in der Sozialen Arbeit neu zu besetzen sind, ist der geeignete Bewerberkreis üblicherweise überschaubar, denn eine Promotion ist in diesem Fach trotz zuletzt gestiegener Promotionszahlen immer noch die Ausnahme.“, sagt Rektor Ulrich Radtke von der UDE.

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