Weiterhin viele Studienanfänger

Berlin. Auch in den kommenden Jahren bleibt die Zahl der Studienanfänger weiter hoch. Bis zum Jahr 2019 sollen jährlich etwa 500 000 neue Studenten an die Unis kommen. Das hat eine neue Vorausberechnung der Kultusministerkonferenz ergeben.

Frühere Prognosen wurden damit noch einmal nach oben korrigiert. In Nordrhein-Westfalen ist in den kommenden Jahren jährlich mit 120 000 bis 126 000  Studienanfängern zu rechnen. Im Wintersemester 2012/13 sind es nach vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes etwa 128 000 gewesen. Erst ab 2019 soll sich die Zahl bundesweit langsam wieder senken. Im Jahr 2025 geht die Berechnung so nur noch von rund 465 000 neuen Studenten in Deutschland aus. 
Gründe für die hohe Zahl der Studienanfänger waren in den vergangenen Jahren vor allem der doppelte Abiturjahrgang und das Aussetzen der Wehrpflicht. Aktuell sorgt dafür vor allem die steigende Zahl der Abiturienten und immer mehr ausländische Studenten. Pro Jahr sollen jährlich rund 84 000 Studienanfänger aus dem Ausland kommen.
Die Vorausberechnung der Studienanfänger ist für die Kultusminister wichtig, da sie so ein bedarfsgerechtes Studienangebot planen können.

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