Beratungsstelle für Immaterielles Kultuterbe NRW eröffnet

Am  15. Februar eröffnet an der Universität Paderborn die Landesstelle Immaterielles Kulturerbe NRW. Zum Immatriellen Kulturerbe zählen nach dem UNESCO-Übereinkommen von 2003 Bräuche, Darstellungen, Ausdrucksformen, Wissen und Fertigkeiten.  

In Paderborn werden sich vor allem Gemeinschaften, Gruppen und Vereine für so ein immatrielles Kulturerbe bewerben. Um diese und auch einzelne Personen bei der Antragsstelung und dem Verlauf nach einer erfolgreichen Bewerbung zu unterstützen, berät die Einrichtung und beantwortet Fragen.

Im Auftrag des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport wird die Landesstellte am Lehrstuhl für Materielles und Immaterielles Kulturerbe von Kunsthistorikerin und Professorin Eva-Maria Seng ihren Platz bekommen. „Die immaterielle Liste wächst sehr viel schneller als die materielle“, sagt die Kunsthistorikerin Seng. Sie glaube auch, dass in Nordrhein-Westfalens reicher Kulturlandschaft noch viele mögliche Traditionen oder andere Rituale schlummerten. 

Aktuell umfasst das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes 34 Einträge. Dazu zählen unter anderem auch unsere Brotkultur, die Falknerei oder die Musik zahlreicher Amateurchöre.

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