10 mal „good to know about Christmas“

Foto: Flickr/Bill McChesney

Foto: Flickr/Bill McChesney

Die Tage werden kürzer, Glühwein-Duft liegt in der Luft, die Häuser und Straßen sind festlich beleuchtet, am Adventskranz brennen die ersten Kerzen. Zeit, sich mal genauer mit Weihnachten zu beschäftigen. In unserem Fakten-Spezial lest ihr, wohin die Post an den Weihnachtsmann geht, welche Weihnachtslieder am beliebtesten sind und was es mit Dancer, Prancer und Comet auf sich hat.

 

1. Wer ist eigentlich dieses Rentier namens Rudolph?

Rudolph mit der roten Nase ist das berühmteste Rentier der Welt. Er ist Teil eines 9-köpfigen Rudels. Mit ihm laufen Dasher, Dancer, Prancer,Vixen, Comet, Copid, Donder und Blitzen vor dem Schlitten des Weihnachtsmannes. Erfunden wurde das Rentier mit der leuchtend roten Nase 1938 von Robert Lewis May. Das erste Buch über Rudolph war ein Malbuch und erschien 1939. Der bekannte Song wurde 1949 veröffentlicht und mehrere Millionen Mal verkauft. Geschrieben hat das Lied Johnny Marks, ein Schwager des Malbuch-Autoren May. Bis heute singen Menschen auf der ganzen Welt zur Weihnachtszeit das Lied von Rudolph.

2. Wo lebt eigentlich der Weihnachtsmann?

Finnland erhebt Anspruch darauf, die wahre Heimat des Weihnachtsmannes zu sein. Wer den Weihnachtsmann einmal besuchen möchte, findet ihn in der Nähe der Stadt Rovaniemi.

3. Ach du große Tanne…

Typischer Christbaum Foto: Flickr:KurtFML

Typischer Christbaum. Foto: Flickr/KurtFML

Der Durchschnittsweihnachtsbaum der Deutschen misst 164 Zentimeter. In der Weihnachtszeit werden rund 28 Millionen Nadelbäume verkauft, wovon der meistverkaufte die Nordmanntanne ist. Die WDR-Wissenssendung Quarks&Co hat sich schon einmal die Mühe gemacht, jede Nadel einer Tanne zu zählen. Insgesamt kam man dort auf 178.333 Nadeln. Das wichtigste Importland für Weihnachtsbäume ist Dänemark.

4. Wer bekommt  die Post an den Weihnachtsmann?

In Deutschland gibt es sieben offizielle Weihnachtspostämter, in denen Briefe an den Nikolaus, das Christkind oder an den Weihnachtsmann eintrudeln. Etwa 70.000 Briefe werden im bayerischen Himmelstadt erwartet, im Hildesheimer Stadtteil Himmelsthür sind es 50.000, im niedersächsischen Nikolausdorf noch rund 7000. Die meisten Einsendungen hat allerdings das brandenburgische Himmelpfort: 2009 kamen dort mehr als 280.000 Briefe von Kindern aus 125 Ländern an.

5. Warum feiern wir eigentlich Advent?

Das Wort stammt von dem lateinischen „adventus“ und bedeutet Ankunft. In der vierwöchigen Adventszeit bereitet sich die christliche Gemeinde auf die Geburt Jesu Christi auf der Erde vor. Mit dem ersten Adventssonntag beginnt auch das neue Kirchenjahr.

6. Die beliebtesten Weihnachtslieder

Laut www.songtexte.com sind die folgenden Lieder die beliebtesten Weihnachtslieder:

1. Wham! – „Last Christmas“
2. Band Aid – „Do They Know It´s Christmas“
3. Melanie Thorton – „Wonderful Dream“
4. Mariah Carey – „All I Want For Christmas“
5. Bing Cosby – „White Christmas“

Traditioneller Weihnachtsmarkt Foto: Flickr/Philipp Schürlein

Traditioneller Weihnachtsmarkt Foto: Flickr/Philipp Schürlein

7. Seit wann gibt es Weihnachtsmärkte?

Weihnachtsmärkte haben eine über 700-jährige Tradition. Bereits 1310 wurde der Münchner Christkindlmarkt erstmals urkundlich erwähnt, damals als Nikolausmarkt. Damit gilt er als ältester Weihnachtsmarkt Deutschlands.

8. Alles rund ums Essen

Statistisch gesehen nimmt jeder Deutsche um die 370 Gramm zur Weihnachtszeit zu. Fleisch darf in vielen Familien an Weihnachten nicht fehlen. 76 Prozent der Nutztiere werden zwischen Oktober und Dezember geschlachtet. Bei vielen Familien gibt es jahrein, jahraus zum Heiligen Abend dasselbe Essen. Kartoffelsalat mit Würstchen ist der Dauerbrenner, gefolgt von Gans und Fondue.

9. Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke

Ganz oben in der Hitliste stehen natürlich die universell einsetzbaren Gutscheine, dicht gefolgt vom wohl klassischten Geschenk, dem Buch. Heutzutage verdrängt allerdings das E-Book immer mehr dieses Geschenk. An
dritter Stelle stehen Lebensmittel, vor allem Süßigkeiten. Den vierten Platz besetzt ein weiteres beliebtes Geschenk: Kleidung in jeder Form und Farbe. Zu guter Letzt dürfen die Spielwaren für die Kleinsten nicht vergessen werden.

10. Woher hat der Spekulatius seinen Namen?

Das Butter-Mandel-Gebäck aus würzigem Mürbeteig verdankt seinen Namen dem Beinamen „speculator“, der lateinischen Bezeichnung für Bischof.  Holland und das Rhinland gelten als Heimat dieses Weihnachtsgebäcks. Auf dem Gebäck werden die Bilder der Nikolausgeschichte dargestellt. Die Kekse wurden damals zu Ehren jenes Bischofs am 6. Dezember gebacken.