Explosion in Hörde: Verdächtiger in Untersuchungshaft

Nach der Gasexplosion in einem Haus in Dortmund-Hörde mit einer Toten Ende März, befindet sich der Verdächtige in Untersuchungshaft. Der 48-Jährige soll die Explosion absichtlich herbeigeführt haben. Nach Angaben der Ruhr Nachrichten wird ihm nun Mord und mehrfach versuchter Mord vorgeworfen. 

Bei der Explosion am 31. März in der Hörder Teutonenstraße war eine Frau getötet worden, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Der Verdächtige erlitt selbst schwere Verletzungen, ist inzwischen aber außer Lebensgefahr. Aufgrund einer psychischen Erkrankung befand sich der 48-Jährige seit Februar in einer Klinik und hatte einen gesetzlichen Vormund. Nachbarn verständigten im vergangenen Jahr mehrfach die Polizei, weil der Mann sie bedroht haben soll. 

Auch umliegende Häuser wurden bei der Explosion beschädigt, die Straße ist weiterhin gesperrt. Erst wenn alle umliegenden Häuser stabilisiert wurden, könne mit dem Abriss des zerstörten Hauses begonnen werden. Drei Architekten planen derweil bereits einen Neubau an der Stelle. Dieser soll sich in das Straßenbild mit alten Häusern einfügen. 

 

 

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