Im Schnellcheck: Die Grünen

Fünf Schlagworte, fünf Statements, fünf Parteien: Die pflichtlektüre hat den NRW-Landtagskandidaten* zu hochschulpolitischen Themen auf den Zahn gefühlt. Als Impuls gab es nur ein Stichwort, mit der Bitte um kurze Antwort. Was dabei herausgekommen ist, lest ihr bis Freitag auf pflichlektuere.com und am Samstag im direkten Vergleich mit den anderen Parteien. Heute in unserem Schnellcheck: Landtagsabgeordnete Ruth Seidl von den Grünen.

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Grünen-Landtagsabgeordnete Ruth Seidl. Foto: Sabine Koldeweyh

Studiengebühren…

… werden in Deutschland bald komplett abgeschafft sein. Wir haben in NRW an den Hochschulen für mehr Chancengleichheit und Gerechtigkeit gesorgt. Vor eben diesem Hintergrund dürfen Studiengebühren auf keinen Fall wieder eingeführt werden.

Der doppelte Abiturjahrgang…

… stellt die Hochschulen vor eine besondere Herausforderung, denn wir müssen für die zunehmende Zahl an Studierenden genügend Plätze schaffen – das gilt sowohl für das Bachelor- als auch für das Masterstudium. Im Wintersemester 2011/2012 gibt es 40.000 Studierende mehr als im Vorjahr an unseren NRW-Hochschulen, das sind deutlich mehr als ursprünglich gedacht. Aber auch künftig sollen alle, die studieren wollen, einen Studienplatz erhalten.

Bildung und Schulden…

… sind in Kombination gerechtfertigt. Um die Schulden des Landes abzubauen und neue zu verhindern, ist es wichtig in Bildung zu investieren. Nur das stärkt letzten Endes Wirtschaft und Einnahmebasis des Landes und minimiert Sozialkosten und Schulden.

Eine Ausweitung des BAföG im straffen Bachelor-/Master-Studium…

… ist insofern wichtig, als dass wir finanzielle Unterstützung über die gesamte Phase des Studiums gewährleisten wollen.

Bei immer mehr minderjährigen Studierenden…

… müssen wir dafür sorgen, dass alle rechtlichen Hürden beseitigt werden. Das fängt bereits bei der Einschreibung und dem Mietvertrag an. Das ist ein riesiges Problem. Wir müssen ein Gesamtpaket schnüren, in dem Eltern eine gebündelte Vollmacht aussprechen können – die Universität Duisburg-Essen denkt bereits darüber nach. Außerdem brauchen wir mehr Betreuung und Beratung für junge Studierende.

* Hinweis: Die Piraten waren für ein Statement trotz mehrfacher Anfrage nicht zu erreichen.

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