Salafismus: Programm soll Jugendliche in Dortmund schützen

Durch die Eröffnung einer Beratungsstelle des „Wegweiser“-Programms in Dortmund sollen Sozialarbeiter künftig verhindern, dass Jugendliche in die radikalisierte salafistische Szene abrutschen. Das Programm wird am 16. Dezember vorgestellt. Hinter der Einrichtung steht der NRW-Verfassungsschutz.

Dortmund ist zwar keine Salafisten-Hochburg, als Metropole aber dennoch ein wichtiger Standort. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtet, soll das „Wegweiser“-Programm junge Menschen vor den Angeboten und falschen Versprechen von Hasspredigern und Aktivisten schützen. Dafür werden zwei Sozialarbeiter vor Ort als Ansprechpartner für Familien, Freunde und Lehrer von gefährdeten Jugendlichen bereitstehen. Zunächst sollen sie nur informieren und beraten. Im nächsten Schritt sollen sie auch in Absprache mit Jugendämtern, Schulen, Moscheevereinen und der Polizei passgenaue Hilfe anbieten.

Nach Düsseldorf, Bochum, Bonn und Wuppertal ist Dortmund die fünfte Stadt in NRW, in der Sozialarbeiter sich um gefährdete Jugendliche kümmern sollen. Seit März 2014 wächst das Präventionsprogramm gegen Salafismus damit stetig weiter.

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