UDE: MERCUR-Förderung für Batterieforschung

Die Forschung an umweltschonenden Batterien mit längerer Laufzeit befand die MERCUR-Förderung als wichtiges Projekt und fördert deshalb künftig die Arbeit einer Projektgruppe an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Unter der Leitung des Wissenschaftlers Dr. Hartmut Wiggers vom Center for Nanointegration untersuchen die Forscher, von welchen Kriterien die Leistungsstärke und Stabilität einer Batterie abhängen.

Aufbauend auf den Erkenntnissen sollen bessere Materialien entwickelt werden, die die zum Teil umweltgefährlichen Bestandteile der Batterien ersetzen könnten. Der Speicher der Batterien soll verbessert werden, außerdem sollen Nanomaterialien eingesetzt werden. Diese haben die Eigenschaft, die Leitfähigkeit deutlich zu erhöhen.

Die Arbeiten an dem Projekt verlaufen interdisziplinär: Neben den Forschern der UDE arbeiten auch Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und des Zentrums für Brennstoffzellen-Technik an der Entwicklung. Jeder Projektpartner übernimmt dabei eigene Forschungsschwerpunkte. Wiggers selbst bezeichnet die Forschung in einer Mitteilung der UDE als „Meilenstein der Batterietechnik“, wenn alles wie geplant läuft.

MERCUR steht kurz für „Mercator Research Center Ruhr“. Es wurde 2010 von der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr gegründet und unterstützt Forschungsprojekte der Universitäten im Ruhrgebiet.

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