Integrationsbericht: Migrantenkinder häufiger ohne Schulabschluss

Migrantenkinder haben in Deutschland immer noch schlechtere Bildungschancen und brechen häufiger die Schule ab als deutsche Kinder. Das ist ein Ergebnis des Integrationsberichts, den die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung Maria Böhmer (CDU) am Donnerstag veröffentlicht hat.

Demnach verlassen 13,3 Prozent der Kinder mit Migrationshintergrund die Schule ohne Abschluss. Das sind etwa ein Drittel mehr als im Jahr 2007. Im Vergleich dazu ist zwar auch die Zahl der deutschen Schulabbrecher gestiegen (von 5,4 auf sieben Prozent), die gestiegene Quote liegt aber immer noch etwa sechs Prozentpunkte unter der der Migrantenkinder.

Laut Integrationsminister Armin Laschet (CDU) hat es in Nordrhein-Westfalen einen Rückgang der Schulabbrecher von 12,5 auf  zwölf Prozent gegeben.

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