Achim Hagemann war schon als Student ein echter Popolski

Achim Hagemann müsst ihr kennen, schon vor seiner Schnauzbart-und-Pullunder-Rolle als Pavel Popolski, dessen polnischer Familie ein Fiesling die Popmusik gestohlen hat. Hagemann war der ernst guckende Typ am Klavier während Hape Kerkeling als erfundener Opernsänger „Das Lamm, der Wolf – Hurz!“ sang – eine geniale Fälschung, das intellektuelle Publikum fiel damals darauf herein. Hagemann ist studierter Musiker und spricht in unserer neuen Folge der Serie „Vom Studenten zum Prominenten“ über Isolation und Besäufnisse.

An der Kaffeetafel in der Plattenbauwohnung: "Der Familie Popolski". Foto: Stephan Pick

An der Kaffeetafel in der Plattenbauwohnung: "Der Familie Popolski". Foto: Stephan Pick

Herr Hagemann, welche ist Ihre beste Erinnerung an Ihre Studienzeit?

Die Arbeit in den verschiedenen Musikensembles, von der Hochschul-Big-Band bis zum Ensemble ‚Zeitgenössische Musik‘. Hier gab es legendäre Aufführungen und ebensolche Konzertpleiten…

Achim Hagemann als Pavel Popolski. Foto: PR

Achim Hagemann als Pavel Popolski. Foto: PR

Und welche ist Ihre schlimmste?

Die Musiktheoriestunden.

Wie waren Sie als Student?

Als Rockmusiker unter Klassikern ziemlich isoliert.

Was haben Sie an Ihrem Studentenleben am meisten genossen?

Natürlich die Partys und Besäufnisse.

Welche Tipps geben Sie uns Studenten?

Lasst euch nicht durch Scheine, Vorgaben und Prüfungen davon abbringen, euren eigenen Weg zu suchen. Ich wünsche euch viel Mut, anders zu sein als der Studien-Mainstream!

Achim Hagemann hat an der Robert-Schumann-Hochschule für Musik in Düsseldorf zwölf Semester lang eine künstlerische Ausbildung in Klavier und Schlagzeug gemacht – allerdings ohne Abschluss. „The Pops“ ist seine pseudo-polnische Band, die Opa Popolskis komponierte und von der Plattenindustrie zerhackstückten Popsongs spielt. Absolut sehenswert.

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