Dicker, bunter, kostenlos: Die neue pflichtlektüre

Monatelang war es ruhig um die pflichtlektüre. Statt druckfrischer Ausgaben lag eine dicke Staubschicht in den Zeitschriftenkästen. Jetzt ist die Campus-Zeitung zurück. Ab Montag, 11. Oktober, liegt sie im neuen Look aus. Dicker, bunter und immer noch kostenlos. Darum lohnt sich das Lesen.

So wird sie aussehen, die neue pflichtlektuere. Bild: pflichtlektüre-Redaktion

So wird sie aussehen, die neue pflichtlektüre. Bild: Redaktion

Halb Tageszeitung, halb Zeitschrift – das war die alte pflichtlektüre. Ab jetzt findet ihr mehr  Analysen, Reportagen und Hintergrundberichte im handlichen Magazin. Es erscheint drei Mal im Semester. Aktuelle Nachrichten erhaltet ihr weiterhin online hier auf pflichtlektuere.com.

Im ersten Heft erwarten euch drei große Geschichten: Das Titel-Thema „iDoof“ deckt die Gefahren der Digitalisierung auf. Außerdem verrät die pflichtlektüre, wie Studenten es in die boomende Ökobranche geschafft haben und wie ihr „Fernfreundschaften“ aufrecht erhalten könnt. Auch wenn es keine Lokalausgaben mehr geben wird, liefert die pflichtlektüre Geschichten rund um die Unis Dortmund, Bochum und Duisburg-Essen, etwa warum die Unicard mal alles kann und mal kaum was.

Neues Layout gar nicht „unfunky“

Das Heft sieht nicht nur besser aus, es fühlt sich auch noch gut an. Hochglanz statt Zeitungspapier, und das Format ist deutlich handlicher als vorher. Designer Jan Philip Welchering hat das neue Layout entwickelt. Die Journalistik-Studenten Tobias Jochheim, Daniel Klager und Mats Schönauer haben das Magazin produziert und finden das Ergebnis „seriös, aber nicht unfunky“. Viel zu entdecken gibt’s in jedem Heft, wie die Infografik des Duos Matthias Stolz und Ole Häntzschel („ZEITMagazin“).

Interaktiv und nah am Leser

Die pflichtlektüre ist eine Zeitschrift von Studenten für Studenten. Deshalb freut sich die Redaktion auf euer Feedback, auch über Twitter und Facebook. Platz für eure Meinungen und Themen gibt es reichlich: Was wolltet ihr schon immer mal einen Prof fragen? Wo ist euer schönster Platz im Ruhrgebiet? Welchen „schönsten Moment“ habt ihr auf dem Kamera-Chip gespeichert?

Das erste Heft startet mit einem Gewinnspiel über 1.000 Euro. Wie das funktioniert? Das lest ihr ab Montag.

Und das ist alles gleich geblieben

Die pflichtlektüre ist immer noch kostenlos. Sie finanziert sich nicht über Studiengebühren oder andere Mittel der Uni. Deshalb wird es im Heft Anzeigen geben. Darum kümmert sich die WAZ-Mediengruppe, die auch die Ausgabe druckt. Redaktionsleiterin Vanessa Giese betont: „Wir haben ein Redaktionsstatut und arbeiten völlig unabhängig von der WAZ-Mediengruppe und den Universitäten.“