Absage der Podiumsdiskussion – Schwulenreferat gesteht Fehler ein

Das Autonome Schwulenreferat der TU Dortmund hat Fehler bei der Planung der Podiumsdiskussion zur Landtagswahl am Donnerstag, 2. Februar, eingeräumt. Die Veranstaltung war nach Konflikten zwischen vermeintlichen Neonazis und Gegendemonstranten kurz vor Beginn abgesagt worden.

Nach Aussage der Referenten waren vorher festgelegte AGBs für die Veranstaltung nicht richtig auf der Homepage verlinkt worden. Diese sollten eigentlich einen Ausschluss der Neonazis von der Podiumsdiskussion ermöglichen. Aufgrund der fehlenden Verlinkung habe es sich dann aber rechtlich um eine öffentliche Veranstaltung gehandelt, bei der auch Rechtsextreme Einlass erhalten müssen. Aus Sicherheitsgründen sollten die vermeintlichen Neonazis daher einen eigenen Sitzplatzbereich erhalten. 

Nachdem aber linke Gegendemonstranten die für die Neonazis vorgesehenen Plätze besetzt hatten, entschieden sich die Veranstalter für die Absage. „Es wäre uns neben einer Absage der Veranstaltung nur noch die rein theoretische Möglichkeit geblieben, den besetzten Bereich räumen zu lassen und anschließend den Rechtsextremisten Einlass zu gewähren. Das kam für uns selbstverständlich nicht in Frage“, erklärten die Referenten. 

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