Lufthansa-Streiks ab Freitag „nicht mehr abzuwenden“

Am Donnerstagnachmittag läuft ein von der Gewerkschaft „Unabhängige Flugbegleiter Organisation“ (Ufo) an die Lufthansa gestelltes Ultimatum aus. Kommt von der Fluggesellschaft kein besseres Angebot für die Alters-  und Übergangsversorgung für ihre 19.000 angestellten Flugbegleiter, bleiben ab Freitag einige Maschinen am Boden.

Bereits seit zwei Jahren laufen die Tarifverhandlungen zwischen der Gewerkschaft Ufo und der Lufthansa, doch eine Einigung scheint noch immer nicht in Sicht zu sein. Hauptgründe der Verhandlungen sind geplante Einschnitte bei der Rente sowie der sogenannten Übergangsversorgung. Diese ist nötig, da die meisten Flugbegleiter bereits ab einem Alter von 56 Jahren wegen der körperlichen Belastung nicht mehr fliegen. Legt die Lufthanse der Gewerkschaft bis 17 Uhr kein neues Angebot vor, werden die Streikpläne für diese Woche umgesetzt. Ufo-Chef Nicoley Baublies sagte am Donnerstagmorgen: „Bei dem unveränderten Angebot der Lufthansa ist ein Streik nicht mehr abzuwenden.“

Um auf Seiten der Arbeitgeber mehr Druck ausüben zu können, will die Gewerkschaft erst kurz vorher ankündigen, welche Lufthansa-Flüge ausfallen. Das soll die Erstellung von Ersatzflugplänen erschweren. Die Tochtergesellschaften Germanwings, Eurowings, Swiss und Austrian Airlines sind von den Streikplänen nicht betroffen.

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