TU Sommerfest Spezial

Ein Formel-1-Rennwagen, junge Dichter, Denker und Musiker, internationale Spezialitäten und viele Eimer Sangria – all das finden die Dortmunder Studierenden am Donnerstag (6. Juli 2017) beim TU Sommerfest auf dem Campus Nord. Wir haben im Vorfeld mit einigen Menschen gesprochen, die das Fest zu etwas Besonderem machen. 

Hunderte Studierende laufen täglich über die grauen Betonplatten auf der Mensabrücke – meist in Hektik, weil die nächste Vorlesung in wenigen Minuten startet. Ein paar der Studierenden grüßen sich oder winken schnell, die meisten gehen jedoch wortlos aneinander vorbei. Zeit zum Kennenlernen gibt es kaum. Anders ist das beim Sommerfest der Uni. Dann treffen Soziologie-Studierende auf angehende Logistiker, Auslandsstudierende auf Seniorenstudierende. An rund 50 Ständen kann gemeinsam gequatscht, gegessen und gefeiert werden. Viele Fakultäten, Fachschaften und einzelne Gruppen stellen sich und ihre Arbeit vor. Eine Übersicht der Veranstaltungsorte findest du hier.

Dabei gewähren die Ausrichtenden nicht nur Einblicke in ihre wissenschaftliche Arbeit. Es gibt auch Kleinkunst.

Was ist, wenn keiner lacht? - Eine Poetry Slammerin im Porträt
Auf dem Sommerfest der TU Dortmund gibt es dieses Jahr die Lesebühne „Text-Gut“ von der Fakultät Sprachkultur. Dort können alle Poeten der Neuzeit und Besucher des Festes Kurzgeschichten, Gedichte und andere Texte vortragen. Eine Kandidatin haben wir im Vorfeld für euch kennen gelernt. [zum Artikel]

 

Im 28. Semester und immer noch motiviert

Wenn Irmhild Flormann beim Sommerfest wieder hinter dem Waffeleisen steht, ist sie bereits zum zwölften Mal dabei. Denn die Studentin ist 76 Jahre alt und absolviert zurzeit ihr 28. Semester. Ans Aufhören denkt sie aber noch lange nicht. [zum Artikel] 

Los geht das Fest um 15 Uhr. Dann eröffnet die Rektorin der TU Dortmund, Ursula Gather, das Programm auf der Bühne auf dem Martin-Schmeißer-Platz. Anschließend wird es dort laut. Ab 15.15 Uhr treten die Bands  „Project Vernon“, „The Oak Yard“, der Unichor, „4acoustics“ und „Hava Nice Day“ auf. Um 20 Uhr folgt die Band „Time Bandits“.

Bühne frei für Project Vernon
 Vom Akkordeonorchester zur Rockmusik – die Coverband Project Vernon spielt beim diesjährigen Sommerfest der TU Dortmund und erzählt ihre Geschichte. Von kreativen Köpfen und großen Zukunftsplänen. [zum Artikel] 

Die Technische Uni macht ihrem Namen und ihrem Schwerpunkt natürlich auch alle Ehre. Was sich zum Beispiel hinter „chemischem Eiszauber“ verbirgt, erfahren die Besucher am Stand der Fachschaft Chemie. Und wie Forscher unser Leseverhalten im Internet in Zukunft erforschen wollen, zeigt das Institut für Journalistik an seinem Stand.

Das Auge liest mit
Das Layout einer Internetseite beeinflusst unser Leseverhalten. Mit einem Eye-Tracking-Modul können Unterschiede beim Surfen erforscht und gemessen werden. Am Stand des Instituts für Journalistik wird ein Eye-Tracking-Gerät an verschiedenen Layouts getestet. [zum Artikel]

Das Fest ist übrigens nicht nur für Studierende gedacht. Auch für Kinder gibt es einige Angebote an der Emil-Figge-Straße 50. Unter anderem werden eine Hüpfburg und eine Rollenrutsche aufgebaut. Wer Lust hat, kann am Stand des Instituts Anglistik und Amerikanistik Englisch lernen oder sich ausgestellte Insekten und Tiere am Stand der Fachschaft Sachunterricht und Biologie anschauen. Der geplante Verkauf von Kräuter- und Pflanzenablegern am Stand der Fachschaft Sachunterricht und Biologie findet allerdings nicht statt.

Kräuter für das Sommerfest: im April gepflanzt, im Juni verblüht
 Das Sommerfest an der TU hätte in in diesem Jahr eine weitere Sensation parat haben können. Die Fachschaft Sachunterricht an der Fakultät für Chemie wollte besonders leckeres Basilikum verkaufen. Warum nichts daraus wurde und welche Verbesserungen für das kommende Jahr eingeplant sind, lest ihr hier. [zum Artikel

Die Angebote im Überblick: 

Auf der Bühne an der Emil-Figge-Straße 50

Rund um den Martin-Schmeißer-Platz
Rund um die Mensabrücke

Rund um die Emil-Figge-Straße 50

Beitragsbild: Tobias Lawatzki (Archiv)