Härtere Strafen für das Rasen

Die Landesregierung NRW will laut der WAZ am Freitag einen Gesetzentwurf im Bundesrat durchsetzen, mit dem das Rasen härter bestraft werden soll. Demnach sollen Autofahrer*innen, die bei illegalen Autorennen teilnehmen, ihren Führerschein dauerhaft verlieren und bis zu drei Jahre in Haft gehen. Veranstalter*innen von Autorennen sollen ein Bußgeld von 500 Euro zahlen. Bislang liegt die Höchststrafe bei einem Bußgeld von 400 Euro und einem Monat Fahrverbot.

Der neue Gesetzentwurf kommt von NRW-Justizminister Thomas Kutschaty. In dem Gespräch mit der WAZ sagt er, dass die bisherigen Strafen Raser*innen nicht abschrecken.  Kutschaty spricht sich außerdem dafür aus, dass bis zu zehn Jahre Haft drohen sollen, wenn bei einem Rennen jemand zu Tode kommt.

In Dortmund gibt es illegale Autorennen vor allem auf dem Ostwall und im Industriegebiet Phoenix-West. Erst im Januar berichtete die WAZ, dass ein 18-jähriger Fahranfänger vermutlich bei einem Autorennen tödlich verunglückte. Er fuhr ungebremst und mit hoher Geschwindigkeit gegen einen Baum, sein 17-jähriger Freund wurde dabei schwer verletzt. 

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